Nie mehr Ärger mit dem USB-Stecker

5. Dezember 2013, 14:29
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Neue USB-Generation sorgt für kleinere, beidseitig steckbare Anschlüsse. Auch Bluetooth wird erneuert.

Neue USB-Generation sorgt für kleinere, beidseitig steckbare Anschlüsse. Auch Bluetooth wird erneuert.
Schnittstellen nimmt man in der Regel nicht wirklich wahr, es sei denn, sie machen Ärger. Eines der grössten Ärgernisse mit der USB-Schnittstelle ist nicht etwa, dass die Daten zum Beispiel vom PC zum Drucker zu langsam transportiert werden - nein, was wirklich viele Nutzer nervt, ist die Tatsache, dass der USB-Stecker nicht beidseitig funktioniert. Nun arbeitet die Industrie an einem neuen Stecker, der unter anderem dieses Problem beheben soll. Laut dem Konsortium, das hinter dem USB-Standard steht, ist die Entwicklung dieser neuen USB 3.1 Type-C genannten Generation bereits im Gang.
Die neue Generation soll viele Vorteile bringen. Weil der neue Stecker aber kleiner sein wird als sein Vorgänger (um unter anderem die Entwicklung von schlankeren Tablets und Smartphones zu fördern), wird es einen Bruch bei der Kompatibilität mit früheren Ports geben. Die Stecker werden künftig ungefähr so gross sein wie heute MicroUSB-Stecker. iPhone-Nutzer kennen das Problem: Apple hat mit dem neuen Lightning-Stecker kürzlich ebenfalls einen solchen Bruch verursacht, doch die Vorteile - unter anderem auch hier die Beidseitigkeit - scheinen zu überwiegen.
Natürlich sorgt die neue Generation auch für schnellere Datenübertragung. Ausserdem soll sich durch den neuen Type-C-Connector der Bedarf für unterschiedliche Anschlüsse verringern, weil Daten, Energie und Videoinhalte künftig über denselben Anschluss übertragen werden können. Erste Geräte mit USB Type-C sollen ab Mitte 2014 auf den Markt kommen.
Auch Bluetooth wird erneuert
Ebenfalls diese Woche hat die Bluetooth Special Internet Group (SIG) einen neuen Standard der Drahtlos-Schnittstelle präsentiert - es ist das umfangreichste Update seit drei Jahren. Bluetooth 4.1 soll benutzerfreundlicher werden, LTE unterstützen und den Austausch grösserer Datenmengen ermöglichen. Ausserdem soll es damit möglich sein, verschiedene Funktionen gleichzeitig zu unterstützen. Geräte mit Bluetooth 4.1 sollen sich insbesondere im Internet der Dinge zurecht finden.
Das Upgrade dürfte im Vergleich zum Generationenwechsel bei den USB-Anschlüssen problemlos sein: Weil der neue Standard keine neue Hardware-Komponenten benötigt, sollen sich Bluetooth-4.0-Geräte per Software-Update drahtlos auf 4.1 upgraden lassen. Erste 4.1-Geräte könnten schon in wenigen Tagen vorgestellt werden. (mim)

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