Noch mehr Android-OEMs mit vorinstalliertem Office

27. Mai 2015, 14:42
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Seit März ist bekannt, dass die Redmonder nicht nur auf ihren eigenen mobilen Endgeräten Office-Programme wie Word, Excel und PowerPoint, aber auch Skype und den Cloudspeicher OneDrive, vorinstallieren.

Seit März ist bekannt, dass die Redmonder nicht nur auf ihren eigenen mobilen Endgeräten Office-Programme wie Word, Excel und PowerPoint, aber auch Skype und den Cloudspeicher OneDrive, vorinstallieren. Damals von Nick Parker zu entnehmen, der bei Microsoft das OEM-Business (Original Equipment Manufacturer) verantwortet. Demnach sorgen nun auch LG und Sony für die Verbreitung der Office-Apps, genauso wie beispielsweise Cube, Haier und Teclast in China, General Procurement und Tmax Digital in den USA, DL und Positivo in Brasilien oder Axdia, Ionik, Prestigio und Wortmannn in Europa.
Unklar ist derzeit noch, wie Microsoft seine Partner für die Zusammenarbeit gewonnen hat. Spekuliert wird, dass sie mit den vorinstallierten Office-Apps von günstigeren Lizenzen für ihre Android-Geräte profitieren. Parker gibt lediglich an, dass diese OEM-Vereinbarung ein wichtiger Baustein der Cross-Plattform-Strategie von Microsoft seien. Es müsse darum gehen, eine Reihe von Services aus Redmond allen Menschen auf allen Geräten verfügbar zu machen. Allerdings reagiert Microsoft mit der erweiterten Marktdurchdringung wohl auch auf die wachsende Konkurrenz von Google mit Docs und Drive. (vri)

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