Noch mehr Geld für Beekeeper

14. Juli 2020, 13:19
  • channel
  • it-anbieter
  • standard-software
  • beekeeper
image

Das "Slack für Mitarbeitende ohne festen Arbeitsplatz" überzeugt die Investoren. Das Schweizer SaaS-Unternehmen sammelt 60 Millionen Dollar.

Das Schweizer SaaS-Unternehmen Beekeeper meldet einen Nachschlag von 10 Millionen US-Dollar in der Finanzierungsrunde Series-B. Der Abschluss der Runde unter der Leitung von Energize Ventures beträgt damit insgesamt 60 Millionen Dollar. Laut einer Mitteilung stammt das Geld daneben von Highsage Ventures, Swisscanto Invest, Thayer Ventures, Investiere.ch, Swisscom und der Schweizerischen Post.
Die mobile Lösung von Beekeeper nutzen Mitarbeiter, die an verschiedenen Standorten arbeiten und häufig nicht über einen eigenen PC-Arbeitsplatz verfügen – in der Logistik, im Gesundheitswesen, in der Produktion oder bei kommunalen Versorgungsunternehmen. Das Produkt hat die Investoren wohl insbesondere in der Coronavirus-Pandemie überzeugt. Juan Muldoon, Partner bei Energize Ventures, erklärt: "Die erweiterte Finanzierung stellen wir bereit, weil Unternehmen aller Branchen in der Covid-19-Pandemie verstärkt auf digitale Kollaborations- und Kommunikationswerkzeuge zurückgegriffen haben."
Zu den Kunden von Beekeeper gehört das Kantonsspital Baden (KSB), wo die App von 2000 Mitarbeitenden genutzt wird. "Im KSB hat sich die Beekeeper-App inzwischen zum wichtigsten Informationskanal für unsere Mitarbeitenden entwickelt", sagt Stefan Wey, Stellvertretender Leiter Marketing und Kommunikation beim Spital. Die App werde unter anderem dafür genutzt, um tagesaktuell über wichtige Aspekte im Umgang mit der Pandemie zu informieren.
Mit dem frischen Kapital will Beekeeper die Technologie hinter dem gleichnamigen Produkt für mobile Arbeitskräfte und räumlich verteilte Teams weiterentwickeln. Beekeeper 2.0 stehe in den Startlöchern. Die neue Version biete unter anderem Funktionen wie automatisierte Übersetzungen in über 100 Sprachen sowie eine Out-of-the-Box-Integration mit Sharepoint und gängiger Software für die Schichtplanung, heisst es in einer Mitteilung.

Das Digital Channels Forum

Die Corona-Krise beschleunigt die Digitalisierung. Doch geht der Trend über "work everywhere" und die Modernisierung der Kommunikation hinaus? Im Digital Channels Forum analysieren wir in einer Reihe von Artikeln und Podcasts sowie in einem Video die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Schweizer ICT-Branche.

Loading

Mehr zum Thema

image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

Rapid7 prüft offenbar einen Verkauf

Der Security-Anbieter erwägt laut Medienberichten Optionen für einen Verkauf. Dabei soll auch eine Übernahme durch Private-Equity-Investoren infrage kommen.

publiziert am 2.2.2023
image

Gartner: Nachfrageschwäche für PCs hält an

Sowohl Unternehmen als auch Consumer werden dieses Jahr weiterhin Ausgaben scheuen und ihre alten Geräte länger benutzen, anstatt neue zu kaufen, sagt der Marktforscher.

publiziert am 1.2.2023
image

Opentext: Nach der Übernahme kommen die Entlassungen

Nach dem Merger mit Micro Focus sollen rund 8% der Stellen gestrichen werden.

publiziert am 1.2.2023