Noch mehr Phishing-Gefahren für Internet Explorer-User

16. Dezember 2004 um 12:55
  • security
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Vorsicht vor "Cross Site Scripting".

Die Sicherheitsspezialisten von Secunia haben heute eine weitere Verletzlichkeit des Internet Explorer 6.0 publiziert. Der Fehler führt dazu, dass man von einer manipulierten Seite aus auf eine gefälschte Seite geführt werden kann, ohne es zu bemerken.
Datendiebe, die so genanntes "Phishing" betreiben, könnten den Fehler leicht ausnützen. Gemäss Secunia gibt es noch keinen Patch von Microsoft, der das Problem beheben würde. Secunia empfiehlt, die Sicherheitsstufe für die Zone "Internet" auf "hoch" zu setzen und somit die Unterstützung für ActiveX auszuschalten.
Einen Test, wo man die Verletzbarkeit des eigenen Browsers testen kann, gibt es hier. Der Open-Source-Browser Firefox, der von etwas über 10 Prozent unserer LeserInnen benützt wird, ist dieses Mal übrigens nicht betroffen. (Christoph Hugenschmidt)

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