Nochmal 40 Milliarden Dollar für Microsoft-Aktionäre

22. September 2008, 13:56
  • international
  • microsoft
image

Für Microsoft sprudeln weiterhin die Einnahmen, während grosse Übernahmen, in die man das Geld investieren könnte, nach dem Platzen des Yahoo-Deals nicht in Sicht scheinen.

Für Microsoft sprudeln weiterhin die Einnahmen, während grosse Übernahmen, in die man das Geld investieren könnte, nach dem Platzen des Yahoo-Deals nicht in Sicht scheinen. Nun wird der Softwareriese, wie gerade angekündigt wurde, wieder einen guten Teil seiner gegenwärtigen Bargeldreserven für ein weiteres Aktienrückkaufprogram verwenden.
Microsoft gab heute den Abschluss eines auf 40 Milliarden Dollar bezifferten Rückkaufs bekannt, der vor rund zwei Jahren lanciert wurde, und kündigte gleichzeitig den Start eines neuen Rückkaufprogramms an, für das wiederum 40 Milliarden Dollar ausgegeben werden sollen. Gleichzeitig schüttet Microsoft über eine Erhöhung seiner Dividende weiteres Geld an seine Aktionäre aus.
Microsoft hat in den letzten fünf Jahren über Aktienrückkäufe und Dividenden nicht weniger als 115 Milliarden Dollar an Bargeld an Aktionäre ausgezahlt. Trotzdem verfügte der Softwareriese per Ende Juni weiterhin über liquide Mittel in der Höhe von rund 23 Milliarden Dollar. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Die Chipindustrie ist im freien Fall

Nach Jahren des Booms zeichnet sich eine Krise für den Halbleiter-Markt ab. Laut Analysten könnte die Branche historische Negativwerte erreichen.

publiziert am 30.1.2023
image

Änderung an WAN-Router führte zu Microsoft-Ausfall

Vergangene Woche sind verschiedene Applikationen und Dienste von Microsoft ausgefallen. In einem vorläufigen Bericht erklärt der Kon­zern, wie es dazu kommen konnte.

publiziert am 30.1.2023
image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023