Nokia unbeirrt

19. Oktober 2007, 12:34
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Trotz der Schwierigkeiten beim Netzwerkinfrastruktur-Joint-Venture Nokia Siemens Networks und trotz eines Absinkens der durchschnittlichen Verkaufspreise seiner Geräte hat der finnische Handyriese Nokia seinen Profit im dritten Quartal dieses Jahres deutlich steigern können.

Trotz der Schwierigkeiten beim Netzwerkinfrastruktur-Joint-Venture Nokia Siemens Networks und trotz eines Absinkens der durchschnittlichen Verkaufspreise seiner Geräte hat der finnische Handyriese Nokia seinen Profit im dritten Quartal dieses Jahres deutlich steigern können. Nokia erzielte aus einem verglichen mit dem dritten Quartal des Vorjahrs um 28 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz einen Reingewinn von 1,56 Milliarden Euro, 86 Prozent mehr, als vor einem Jahr.
Nokia Chef Olli-Pekka Kallasvuo erklärte, dass sein Unternehmen in einem generell wachsenden Markt noch Marktanteile gewonnen habe. Nokias weltweiter Marktanteil wird gegenwärtig auf etwa 39 Prozent geschätzt. Dass das Marktwachstum momentan vor allem in Indien und China stattfindet, wo generell etwas billigere Handys verkauft werden, ist einer der Gründe für das Absinken der durchschnittlichen Verkaufspreise. Bei Nokia sank der durchschnittliche Verkaufspreis von 90 Euro im zweiten Quartal auf 82 Euro im dritten Quartal.(hjm)

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