Nokia und Intel stellen sich hinter WiMAX

10. Juni 2005, 09:14
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Statt Hotspots riesige "Hot-Zones".

Statt Hotspots riesige "Hot-Zones".
Intel und Nokia wollen verstärkt zusammenarbeiten, um der WiMAX-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. WiMAX ist ein kommender neuer Standard für die drahtlose Datenübertragung, der Übertragungsraten von bis zu 70 Mbit/s bei Antennereichweiten von 25 bis 50 Km ermöglichen soll. Die Ankündigung der beiden Branchenriesen ist ein wichtiger Meilenstein, welcher der Technologie in einigen Jahren den Durchbruch in den Massenmarkt ermöglichen könnte.
Intel und Nokia sind beide bereits jetzt Mitglieder des WiMAX Forums, einer Industrievereinigung, welche die Kompatibilität und Interoperabilität der kommenden WiMAX-Geräte sicherstellen soll. Nun wollen sie aber noch stärker kooperieren, sowohl bei der Marktvorbereitung als auch bei der Entwicklung von mobilen Endgeräten und der Netzwerkinfrastruktur. Im Bereich Infrastruktur wollen sie zum Beispiel ermitteln, welche Strategien bei der Verteilung von Basisstationen angewendet werden sollten, um eine bestmögliche Abdeckung und Verlässlichkeit zu erreichen.
Intel und Nokia propagieren einerseits als eine weitere Möglichkeit, um die "letzte Meile" bei stationären Internet-Anschlüssen zu übernrücken und andererseits als eine Ergänzung zu bestehende Mobiltelefonienetzwerken der dritten Generation (UMTS). Tero Ojanperä, Nokias Chief Strategy Officer, dass dadurch aus den bisherigen Wi-Fi-Hotspots sehr viel grössere "Hot-Zones" werden könnten.
Gerade in Ländern wie der Schweiz dürfte WiMAX mit seiner grossen Reichweite aber nicht nur eine Ergänzung, sondern in Verbindung mit VoIP auch eine ernsthafte Konkurrenz für die konventionelle Mobiltelefonie werden. (Hans Jörg Maron)

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