Nokias Verlust wird kleiner

18. April 2013, 14:29
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Für Nokia geht die Krise zwar weiter, doch es gibt Hoffnungsschimmer.

Für Nokia geht die Krise zwar weiter, doch es gibt Hoffnungsschimmer. Der einstige Handy-Überflieger aus Finnland blieb im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bezüglich Umsatz und Verkäufen hinter den Erwartungen zurück, doch die Zahlen sind besser als auch schon.
Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 5,85 Milliarden Euro. Nokia verkaufte in drei Monaten 62 Millionen Handys, davon 5,6 Millionen Lumias. Nokia hat damit ein Viertel mehr Lumias als noch im Vorjahr verkauft. Die Zahl ist allerdings im Vergleich zu den Absatzzahlen der Marktführer Samsung und Apple nach wie vor äusserst klein. Immerhin konnte der Verlust dank dem laufenden Sparprogramm eingedämmt werden: Er sank von 928 auf nun 272 Millionen Dollar.
Schwarze Null bei NSN
Wieder etwas stärker in der Krise steckt der Telekomausrüster Nokia Siemens Networks (NSN). Der Umsatz schrumpfte um fünf Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich resultierte eine schwarze Null. Zuvor hatte es der taumelnde Telco-Ausrüster geschafft, mehrere profitable Quartale abzuschliessen. (mim)

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