Norwegischer Telco drängt auf den Schweizer Markt

19. Januar 2010, 10:30
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Telio versucht, sich mit günstigen Preisen vor allem für Anrufe ins Ausland zu profilieren.

Telio versucht, sich mit günstigen Preisen vor allem für Anrufe ins Ausland zu profilieren.
Tele2 warf vor etwas mehr als einem Jahr in der Schweiz das Handtuch und verkaufte die hiesige Niederlassung an Sunrise. Nun versucht sich nach dem schwedischen Telefonianbieter ab sofort wieder ein skandinavisches Unternehmen auf dem hiesigen Markt, nämlich Telio.
Das norwegische Unternehmen konzentriert sich allerdings nicht auf den Mobilfunk sondern auf den Festnetzmarkt. In Norwegen ist der börsenkotierte VoIP-Spezialist nach eigenen Angaben seit 2008 die Nummer 2 auf dem Festnetzmarkt.
Für seine frischgegründete Schweizer Niederlassung hat Telio Sascha Greber (Foto) als ersten Country Manager verpflichtet. Greber war in den letzten zwei Jahren Marketingchef und Geschäftsleitungsmitglied bei Lebara Mobile Switzerland. Davor arbeitete er für die SBB.
Handyanrufe ins Ausland billiger als in die Schweiz
Telio versucht, sich mit einem "Fast-Flatrate"-Angebot für Anrufe in Festnetze sowie günstigen Preisen für Anrufe auf Handys von der Konkurrenz abzuheben. Die monatliche Grundgebühr bei Telio beträgt 24.95 Franken. Anrufe in das Festnetz der Schweiz sowie das Festnetz von etwas mehr als dreissig anderen Ländern sind unlimitiert gratis, für weitere rund 100 Länder gibt es 100 Gratisminuten pro Monat. Für Anrufe auf Mobilfunknetze innerhalb der Schweiz kostet eine Minute 25 Rappen, für Anrufe in viele weitere euopäische Länder 16 Rappen. (hjm)

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