Notebooks: Bestellungen der Top-Marken enttäuschen

6. Dezember 2010, 16:54
  • international
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Taiwans Notebook-Industrie hat an die beiden Top-Marken Hewlett Packard und Acer im November 2010 deutlich weniger Geräte ausgeliefert als erwartet, heisst es aus Kreisen von Komponentenlieferanten der Insel, wie 'Digitimes' berichtet.

Taiwans Notebook-Industrie hat an die beiden Top-Marken Hewlett Packard und Acer im November 2010 deutlich weniger Geräte ausgeliefert als erwartet, heisst es aus Kreisen von Komponentenlieferanten der Insel, wie 'Digitimes' berichtet.
Demnach gingen an HP in letzten Monat nur maximal 3,4 Millionen statt der erwarteten 4,0 Millionen mobilen Rechner, bei Acer war man in Taiwan von einer Abnahmemenge in Höhe von 3,6 Millionen statt der tatsächlichen 2,9 bis 3,0 Millionen Notebooks und Netbooks ausgegangen. Die von dem englischsprachigen Newsservice aus Taiwan zitierten Quellen führen die vergleichsweise geringen Bestellzahlen auf zum Teil hohe Lagerbestände zurück. Diese sind unter anderem entstanden, weil Tablet-PCs wie Apples iPad schon im Segment der Netbooks zu wildern beginnen. Das bestätigen auch die Zahlen der Marktforscher von Gartner.
Im Dezember 2010 sollen die Notebook-Lieferungen an HP und Acer auf 3,7 Millionen respektive 3,0 bis 3,1 Millionen Stück steigen. In dem fürs Jahresgeschäft so wichtigen vierten Quartal sollen die fünf führenden Notebook-Produzenten, allen voran Quanta und Compal, nur auf ein Quartalsplus von 3 bis 5 Prozent kommen und mit 40,5 bis 41,5 Millionen Notebooks und Netbooks deutlich weniger absetzen, als sie ursprünglich erhofft hatten.
Anfang Dezember hat Acer-Chairman Zhen-tang "JT" Wang die Erwartung geäussert, dass zum Jahresende hin die Nachfrage nach mobilen Rechnern mit Intels neuer "Chief River“-Plattform anziehen wird. Hohe Erwartungen haben die Notebook-Markenanbieter auch hinsichtlich Tablet-PCs mit einer "Oak Trail" genannten anderen Intel-Plattform, die Anfang 2011 offiziell lanciert wird und Apples iPad-Siegeszug beenden soll, so die Hoffnung vieler Mitbewerber. Acer hat sich zum Ziel gesetzt, in zwei bis drei Jahren plattformübergreifend zur führenden Marke für Tablet-PCs zu werden und 2011 damit schon einen Marktanteil von 15 Prozent zu erlangen. (Klaus Hauptfleisch)

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