Novartis streicht über 2000 Schweizer Stellen, auch in der IT

25. September 2018, 11:34
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Der Stellenabbau beim Pharmakonzern Novartis, von dem wir --https://www.

Der Stellenabbau beim Pharmakonzern Novartis, von dem wir letzten Donnerstag berichtet haben, fällt massiv aus: 2150 Stellen werden bis 2022 dem Rotstift zum Opfer fallen. Netto wird es 1700 Stellen weniger in der Schweiz geben, da das Unternehmen eine Fertigungsstätte mit 450 Arbeitsplätzen plant.
700 Stellen werden im Bereich Business Services gestrichen, zu dem auch die Informatik von Novartis zählt. Da die Konsultation noch nicht begonnen habe, könne man die konkrete Zahl der betroffenen IT-Stellen aber nicht benennen, so Satoshi Jean-Paul Sugimoto, Deputy Head Kommunikation bei Novartis, auf Anfrage von inside-it.ch. Der grösste Teil der Informatik-Stellen befinde sich in Basel, es gebe aber an allen Schweizer Standorten IT-Mitarbeitende.
Die Dienstleistungen der Business Services sollen an die fünf globalen Servicezentren in Irland, Indien, Malaysia, Mexiko und die Tschechische Republik ausgelagert werden. Dort könnten sie zu tieferen Preisen zur Verfügung gestellt werden, schreibt Novartis in einer Mitteilung.
Man bleibe weiter fest in der Schweiz verankert, beschwichtigt CEO Vas Narasimhan in der Mitteilung. Unter dem Strich werde man nach Umsetzung der Massnahmen gleich viele Mitarbeiter in der Schweiz beschäftigen wie 2008. (ts)

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