NSA-Sammelwut bringt nicht viel

13. Januar 2014, 15:31
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Die NSA soll kaum etwas zum Kampf gegen den Terror, wie ihn die USA seit dem 11. September 2001 betreiben, durch seine umfassende Telefonüberwachung beigetragen haben. Das wollen die Bürgerrechtler der New America Foundation in einer Studie und Präsidenten-Berater Eric Schmidt.

Die NSA soll kaum etwas zum Kampf gegen den Terror, wie ihn die USA seit dem 11. September 2001 betreiben, durch seine umfassende Telefonüberwachung beigetragen haben. Das wollen die Bürgerrechtler der New America Foundation in einer Studie und Präsidenten-Berater Eric Schmidt.
Aufgrund der gesammelten Verbindungsdaten von amerikanischen Telefonaten seien in der Zeit seit 2001 in allen Fällen maximal 17 von insgesamt 225 Terrorverdächtigen von den Behörden aufgespürt worden. Wobei nur in einem Fall mit vier Beteiligten Anklage erhoben wurde. Weitere drei NSA-Überwachungen betreffen 10 Ausländer, gegen die Ermittlungen aufgenommen wurden und bei drei Fällen mit drei Beteiligten sei noch nicht geklärt, auf welche NSA-Programme die Ermittlungen zurückgehen. In der Regel hätten konventionelle Methoden zum Ziel geführt. (vri)

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