Nun will auch die Stadt Basel einen CDO

27. Oktober 2021, 12:38
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Um die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben hat die Basler Regierung die Stelle eines Chief Digital Officers ausgeschrieben.

Nach der Verabschiedung der Vision und dem Leitbild für die Digitale Verwaltung schafft der Kanton Basel-Stadt nun eine neue Kaderstelle, um die Realisierung an die Hand zu nehmen.
So soll der oder die künftige CDO laut Stelleausschreibung die Digitalisierungsstrategie des Kantons erarbeiten und das entsprechende Portfolio verantworten. Ausserdem soll die neue Führungskraft Projekte für den Aufbau von Basisdiensten für die digitale Transformation initiieren und "Massnahmen zur Umsetzung des kulturellen Wandels erarbeiten". Von ihr wird weiter erwartet, dass sie die Departemente bei der Analyse von Trends und Entwicklungen von möglichen Lösungen und Innovationen unterstützt sowie Kooperationen mit den Kollegen beim Bund und den Kantonen aufbaut und pflegt.
Die neue Stelle wird in einer Pilotphase im Finanzdepartement angesiedelt, heisst es weiter. Zentral für die CDO-Arbeit sind laut der Basler Regierung 3 zentrale Aufgabenfelder. Denn der "Regierungsrat will die digitalen Leistungen des Kantons noch stärker auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausrichten", die Dienstleistungen der Verwaltung "jederzeit und ortsunabhängig, online und benutzungsfreundlich zugänglich" machen und dank "Automatisierung, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz" die Prozesse und somit den Service für die Bevölkerung weiter verbessern.
Wie wichtig die Digitalisierung ist, unterstreicht der Regierungsrat in der Mitteilung mit dem Hinweis auf den Legislaturplan 2021-25. Darin ist die Digitalisierung als einer von 3 Schwerpunkten definiert worden. Zu dessen Gestaltung soll der oder die künftige CDO ganz ähnlich wie zuletzt in Solothurn  als Impulsgeber dienen.

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