Nur die Hälfte aller Schweizer Behörden wollen auf Vista migrieren

15. Mai 2008, 12:26
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Jahrestagung der Schweizerischen Informatikkonferenz SIK. Marcel Schwerzmann folgt auf Paul Niederberger als Präsident.

Jahrestagung der Schweizerischen Informatikkonferenz SIK. Marcel Schwerzmann folgt auf Paul Niederberger als Präsident.
An der Frühjahrstagung der Schweizerischen Informatikkonferenz SIK in der Kartause Ittingen im Kanton Thurgau übergab Ständerat Paul Niederberger nach sechs Jahren aufgrund seiner Wahl in den Ständerat das Präsidium an den Vorsteher des Luzerner Finanzdepartements Marcel Schwerzmann (Foto). Der parteilose Regierungsrat hat in St. Gallen studiert und war unter anderem bei einer "grossen IT-Beratungs- und Outsourcing-Firma" tätig, heisst es in einer Mitteilung. Er vertritt die SIK und die Kantone auch im neuen Steuerungsausschuss E-Government Schweiz.
Nur wenige migrieren auf Vista
An der Tagung diskutierten die SIK-Mitglieder unter anderem auch über die Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz, die Registerharmonisierung, neue Bundesapplikationen sowie den sicheren Einsatz von mobilen Geräten.
Ausserdem ging es in den Diskussionen um ein derzeit sehr heisses Thema: Den Einsatz von Microsoft-Produkten wie Windows Vista und Office 2007 in öffentlichen Verwaltungen. Microsoft und die SIK hatten sich 2006 einen mit harten Bandagen geführten Kampf um die Ausgestaltungen der Rahmenverträge zwischen Redmond und der SIK geliefert, wie inside-it.ch exklusiv aufgedeckt hatte. Nun riecht es nach "Rache", wenn die SIK mitteilt, dass eine Umfrage bei den SIK-Mitgliedern ergab, dass bis heute lediglich 2 Prozent auf Vista umgestellt haben. "Die Frage, wer in den nächsten zwei Jahren eine Umstellung plant, bejahten 46 Prozent aller SIK-Mitglieder", heisst es in der Mitteilung. (Maurizio Minetti)

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