Nur IT zu beschaffen, reicht nicht aus

4. November 2021, 11:31
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Einer aktuellen Umfrage von Atlassian zufolge glaubt knapp die Hälfte aller CIOs, dass die Software ihrer IT-Landschaft nicht effektiv genutzt wird.

48% von 250 deutschsprachigen IT-Entscheiderinnen und -Entscheider gaben in Atlassians "Collaboration Maturity Survey" an, dass ihre Unternehmen ihr Tech-Stack nicht effektiv betreiben.
Mehr als jeder Dritte (38%) gab unter anderem als Grund dafür an, dass die Zeit fehle, um "ganzheitliche Anpassungen und Umstrukturierungen vorzunehmen". 32% sagten, dass die Zuständigkeiten für solche Veränderungen "nicht klar geregelt sind".
Felix Kugler, Manager Channel DACH und Eastern Europe bei Atlassian, kommentiert die Resultate so: "Damit eine Implementierung von IT-Lösungen erfolgreich wird, müssen IT-Entscheider dazu bereit sein, mehr zu investieren als nur die reinen Anschaffungskosten." Es bestehe bei Entscheidungsträgern teilweise die Erwartungshaltung, dass der Download einer Software das Projektende darstelle. "In der Realität ist die Implementierung jedoch erst der Start", so Kugler.

Prozesse passen nicht zu den modernen Tools

Die befragten IT-Verantwortlichen haben in den vergangenen zwölf Monaten in Kollaborationstools für Projekt- (45%) und Wissensmanagement (31%) investiert. Dass dies allein nicht genügt, wissen 38% der Befragten: Diese sagten, dass die "derzeitigen Prozesse in ihrem Unternehmen (eher) nicht mehr mit dem modernen Toolset mithalten können."
"Es ist keine grosse Überraschung, dass diese Kluft zwischen Technologie und Unternehmenskultur spürbar ist", kommentiert Felix Kugler. Der dringend benötigte Kulturwandel brauche dagegen mehr Zeit als die anderthalb Jahre Pandemie. 

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