Nur noch zwei (und ein paar andere) Editionen von Windows 8

17. April 2012, 09:58
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Abschied von Basic, Premium, Starter, Ultimate.

Abschied von Basic, Premium, Starter, Ultimate.
Windows 7 Starter, Home Basic, Premium, Professional, Ultimate, Enterprise: Mit seiner Politik der vielen verschiedenen Versionen hat Microsoft oft für Verwirrung unter den Anwendern darüber gesorgt, welche Version des Betriebssystems denn die richtige für sie wäre. Wie der Microsoft-Mann Brandon LeBlanc nun im Windows-Blog bekannt gab, soll bei Windows 8 alles wieder etwas einfacher werden.
Windows 8 wird gemäss LeBlanc für x86-PCs in nur noch zwei Editionen vertrieben werden, Windows 8 und Windows 8 Pro – im Prinzip. Dazu kommt noch ein Windows 8 Enterprise sowie einige einsprachige lokale Versionen.
"Windows 8" – ohne Zusatz - wird die Version für alle normalen Heimanwender sein, und damit vor allem Windows 7 Starter, Home Basic und Premium ersetzen. Windows 8 wird es unter anderem ermöglichen, dass man im laufenden Betrieb zwischen allen unterstützten Sprachversionen wechseln kann, etwas, was bisher nur bei den Ultimate- und Enterprise-Versionen von Windows 7 möglich war. Für China und einige andere aufstrebende Märkte soll es allerdings laut LeBlanc doch auch rein einsprachige Versionen geben.
"Windows 8 Pro" wird als Nachfolger von Windows 7 Ultimate und Professional als das Windows für alle geschäftlichen Anwendungen sowie anspruchsvollere Heimanwender positioniert. Windows 8 Pro enthält unter anderem, zusätzlich zu den Features von Windows 8, Funktionen für Datenverschlüsselung (BitLocker), Virtualisierung und PC-Fernmanagement. Eine Liste der wichtigsten Features der verschiedenen Editionen findet man im bereits erwähnten Blogpost.
Für Windows 7 Starter, Home Basic und Premium wird es beide Windows 8-Editionen auch als Upgrade geben. Von Windows 7 Professional und Ultimate kann man dagegen nur auf Windows 8 Pro upgraden.
In einer Fussnote erklärt LeBlanc zudem, dass es von Windows 8 Pro auch, ähnlich wie bei früheren Windows-Auflagen, eine "Enterprise"-Version für Kunden mit einem Software-Assurance-Vertrag geben wird. Diese werde zusätzliche Funktionen für PC-Management, -Deployment, Virtualisierung und Security enthalten.
Windows RT für ARM-CPUs
Alle bisher angesprochenen Windows-8-Versionen laufen nur auf PCs und Tablets mit x86-CPUs. Die von Microsoft angekündigte Unterstützung von ARM-CPUs wird es, wie Microsoft bereits im Februar bekannt gab, nur in einer separaten Version geben. Diese wird "Windows RT" heissen und nur vorinstalliert auf ARM-Tablets oder anderen ARM-Geräten vertrieben. Das Windows für ARM wird Windows 8 gleichen, ist aber ein eigenständiger, neuer Zweig der Windows-Familie, auf gleicher Ebene wie Windows Phone, Server oder Embedded. Auch bei den Features wird es Unterschiede geben. Zum Beispiel sind bei Windows RT laut LeBlanc Teile der nächsten Office-Version "15" (Word, Excel, PowerPoint, OneNote) inbegriffen.Gleichzeitig werden einige Features der x86-Version weggelassen, darunter – der Grund dafür wird nicht erklärt – der Windows Media Player. (Hans Jörg Maron)

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