Nutanix ergreift Sparmassnahmen wegen der Coronakrise

12. Mai 2020, 15:05
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Unbezahlte Zwangsferien in den USA, freiwillige Ferien in Europa und der Schweiz. Country Manager Florian Köppli sagt, wie es hierzulande läuft.

Nutanix schickt dieses Jahr zwischen jetzt und Oktober gestaffelt knapp 1500 seiner Angestellten in Kalifornien für zwei Wochen in unbezahlte Zwangsferien (Furloughs), wie der Spezialist für hyperkonvergente Infrastruktur vergangene Woche mitteilte. Die Betroffenen behalten aber auch wärend der Zwangsurlaube ihren Anstelllungsstatus inklusive aller Benefits, hielt Nutanix fest.  
Im EMEA-Raum bittet Nutanix seine Angestellten, in diesem Zeitraum ebenfalls insgesamt zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen. Allerdings erfolge dies auf komplett freiwilliger Basis, betonte Florian Köppli, Country Manager von Nutanix Schweiz, in einem Gespräch mit inside-channels.ch.
Hierzulande, so Köppli, leiden die Geschäfte von Nutanix gegenwärtig auch keinesfalls unter den Folgen der Coronakrise: "Wir haben eher zu viel als zu wenig Arbeit." Nur Angestellte, welche das Unternehmen bei diesen Sparmassnahmen unterstützen wollen, würden die Ferien nehmen. Die Massnahme habe absolut keine Auswirkungen auf Support, Sales und Operations.
Nutanix beschäftigt insgesamt global rund 6100 Angestellte. Das Unternehmen gab die unsichere Geschäftslage in Folge der Coronakrise als Grund für die Sparmassnahmen an. Man wolle proaktiv handeln und das Wohlergehen des Unternehmens langfristig sicherstellen. Gemäss vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen in seinem letzten Geschäftsquartal, das am 30. April endete, zwischen 307 und 312 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Dies entspricht einem Anstieg um rund 7 bis 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Übrigens gelten die Sparmassnahmen nicht nur für einfache Angestellte: Gegenüber dem Onlinemagazin 'blocksandfiles.com' erklärte ein Nutanix-Sprecher, dass auch der CEO, CFO und andere C-Level Executives unbezahlte Ferien nehmen werden.

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