Obama will Snowden immer noch im Knast sehen

15. September 2016, 14:16
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    Die US-Regierung hat bekräftigt, dass für sie eine Begnadigung des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden nicht in Frage kommt.

    Die US-Regierung hat bekräftigt, dass für sie eine Begnadigung des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden nicht in Frage kommt. Das Weisse Haus reagierte damit auf eine Petition mehrerer Menschenrechtsgruppen.
    Der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, sagte Snowden sei kein "Whistleblower". Für diese gebe es einen speziellen Mechanismus, um "ihre Sorgen auszudrücken", ohne dabei "die Geheimnisse der nationalen Sicherheit" öffentlich zu machen.
    Snowdens Haltung habe das Leben von Amerikanern in Gefahr gebracht. Er solle in die USA zurückkehren, um sich den "sehr ernsten Vorwürfen zu stellen, die gegen ihn erhoben wurden".
    Menschenrechtsgruppen fordern Straffreiheit
    Wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit haben Menschenrechtsgruppen von US-Präsident Barack Obama Straffreiheit für Snowden gefordert. "Dieser Mann hat die Welt verändert", sagte beispielsweise Naureen Shah von Amnesty International (AI). (sda/hjm)

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