"Occasions-Händler" setzt deutschen ERP-Markt unter Druck

8. August 2005, 17:19
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Der Software-Händler susensoftware sorgt im deutschen ERP-Markt seit längerem für Aufregung.

Der Software-Händler susensoftware sorgt im deutschen ERP-Markt seit längerem für Aufregung. Susensoftware handelt mit ungebrauchten Software-Lizenzen, beispielsweise von SAP. Der Einsatz von "Secondhand-Lizenzen" kann dem Kunden gemäss dem Händler Einsparungen bis zu 50 % einbringen.
Das Geschäft ist überhaupt möglich, weil viele Unternehmen mehr Lizenzen kaufen als sie benötigen oder Software-Lizenzen durch Stellenabbau, Übernahmen und der Abtrennung von Geschäftszweigen unnötig wurden. Susensoftware kauft in diesem Fall die nicht benötigten Lizenz- und Wartungsverträge auf und verkauft diese weiter. Voraussetzung für das Geschäft ist allerdings, dass der Software-Hersteller die Übertragung der Lizenzrechte an einen neuen Lizenznehmer erlaubt.
Wie ein Blick auf die Presseseite von susensoftware zeigt, hat das Geschäftsmodell des Händlers in Deutschland für einige Aufregung gesorgt. Immerhin bezahlen gegen ein Drittel der deutschen Unternehmen mehr Lizenzen als sie benötigen, behauptet der Occasions-SW-Händler. Da gerade bei ERP-Systemen zusätzlich zu den Lizenzen auch jährliche Wartungsgebühren bezahlt werden, verursachen diese auch laufende Kosten. (hc)

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