OECD wünscht mehr Open Science Data

27. Dezember 2016, 14:00
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Alterung, Klimawandel oder Digitalisierung und weitere "Mega Trends" werden die Welt prägen und dies "oft auf unerwartete Weise" und rasant, dies schreibt die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in ihrem neuen Bericht "Science, Technology and Innovation Outlook

Alterung, Klimawandel oder Digitalisierung und weitere "Mega Trends" werden die Welt prägen und dies "oft auf unerwartete Weise" und rasant, dies schreibt die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in ihrem neuen Bericht "Science, Technology and Innovation Outlook 2016".
Es würden vermutlich neue Märkte entstehen und es seien neue Kompetenzen gefragt. So gut, so bekannt und etwas abgehoben.
Konkreter wird die OECD weiter hinten im alle zwei Jahren publizierten Bericht: "Die Technologie wird die Gesellschaften erschüttern, mit ungewissen Folgen", heisst es da. Die künftigen Entwicklungen in Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI) seien dabei wichtig, da sie diese Trends beschleunigen, intensivieren oder umkehren könnten.
Gerade die Wissenschaft des öffentlichen Sektors spiele dabei eine zentrale Rolle. Vor dem Hintergrund sinkender öffentlicher Finanzierung und unter dem Einfluss von Big Data und Algorithmen sollten laut OECD vermehrt Forschungsdaten offen zugänglich werden. Dies helfe, den Nutzen der Forschung für alle zu maximieren.
Zudem wird laut dem Bericht Wissenschaft nicht mehr nur von klassischen Institutionen betrieben, sondern auch von aussenstehenden Bürgern. Und diese können ebenfalls von mehr "Open Science Data" profitieren.
Technologie-Prognosen inklusive
Die zehn wichtigsten zukunftsweisenden Technologien sind laut der OECD: additive Produktion (3D-Druck im industriellen Massstab), fortgeschrittene Energiespeicherung, künstliche Intelligenz, Big Data, Blockchain, IoT, Mikro- und Nanosatelliten, Nanomaterialien, Neurotechnologien sowie synthetische Biologie.
Erfreut kommentiert die Open Source-Community die OECD-Analyse. "Es wäre nicht verwunderlich, wenn auch in diesen Bereichen grössere Open-Source-Initiativen entstehen würden", prognostiziert 'pro-linux.de'.
Zusammenfassungen sind kostenlos in diversen Sprachen erhältlich (PDF). (Marcel Gamma)

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