Oki Schweiz legt zu

28. April 2015, 10:55
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Wachstum trotz Währungs-Achterbahnfahrt und schwierigem Marktumfeld.

Wachstum trotz Währungs-Achterbahnfahrt und schwierigem Marktumfeld.
Auf der MS Gotthard im Schutz vor dem Regen trafen sich heute in Luzern zahlreiche Businesspartner des Druckerherstellers Oki. Der Schweizer Managing Director Walter Briccos und seine Kollegen stellten anlässlich des Partnertags vor allem die neue Version des Farb-Multifunktions-Systems MC800 vor und erklärten den Partnern, wohin die Reise mit Oki geht. Im Gespräch mit inside-channels.ch sagte Briccos, man wolle wie bis anhin im Druckergeschäft präsent bleiben, künftig aber auch stärker dort wachsen, wo heute vor allem Kopierer-Hersteller tätig sind.
Ende März schloss Oki sein Geschäftsjahr ab. In der Schweiz habe man trotz schwierigem Marktumfeld eine Punktlandung erzielt, sagte Briccos: "Wir hatten ein moderates Wachstum von rund 3 Prozent budgetiert und dieses haben wir auch erreicht."
Die Aufgabe der Euro-Untergrenze durch die Nationalbank Mitte Januar sorgte auch bei Oki für Aufregung. Wie Briccos erzählt, habe man die Preise zunächst um rund 15 Prozent gesenkt, obwohl der Konzern in Ländern produziert, wo vorwiegend in Dollar fakturiert wird - und sich der Kurs hier genau in die andere Richtung entwickelte. In Dollar steigen die Produktionskosten wieder, weshalb Oki Schweiz vor wenigen Tagen die Preise wieder moderat um rund 5 Prozent erhöht hat. Mit mehr Parallelimporten aufgrund des Euro-Franken-Kurses rechnet Briccos nicht. Der Anteil an Parallelimporten sei bei Oki traditionell sehr tief und die Nachteile (fehlende Garantie etc.) würden überwiegen. Ausserdem könne man als Oki Schweiz zum Teil günstigere Geräte anbieten als im europäischen Ausland.
Briccos, der mittlerweile seit 15 Jahren bei Oki tätig ist, kündigte keine Veränderungen für den Channel an. Man wolle nach wie vor 100 Prozent channeltreu bleiben und keine Direktgeschäfte tätigen, stellte Briccos klar. Oki Schweiz plant für das laufende Jahr wiederum ein Wachstum im tiefen einstelligen Prozentbereich. (Maurizio Minetti)

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