Online-Sparkonto floppt: Swiss Life stellt One100 ein

10. November 2014, 11:14
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In letzter Zeit ist viel die Rede von Finance 2.0 oder Banking 2.0 ist ein gut funktionierendes Beispiel dafür.
Der grösste Schweizer Lebensversicherer Swiss Life war deshalb guter Dinge, als er letztes Jahr den kostenlosen "Finanzcoach" One100 mit Sparkonto-Anbindung startete. Das Sparkonto selbst stammt von der Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner, da Swiss Life keine Banklizenz hat. Die Plattform, die es auch als App gibt, sollte jungen Leuten helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. User können Sparziele anlegen, diese visualisieren und mit Freunden teilen.
Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start ist damit aber bereits Schluss, wie es in einem Blogeintrag heisst. Die Nutzerzahlen hätten sich nicht so entwickelt, wie man es erhofft habe. Die Dienstleistung wird per 18. Dezember eingestellt. Wie es bei der Swiss Life auf Anfrage heisst, arbeiten die One100-Angestellten nun auf anderen Projekten. Am Thema Finance 2.0 halte man dennoch fest: "Die Erfahrungen, die wir mit One100 gesammelt haben, fliessen nun in andere Projekte ein."
Möglicherweise war der Dienst einfach nicht attraktiv genug. Wie 'Ktipp' bereits Anfang Jahr anmerkte, gabs bei One100 erst ab einem Kontostand von 2000 Franken Zinsen, und zwar 0,3 Prozent pro Jahr. Auf Jugendsparkonten für bis zu 25-Jährige erhält man aber schon ab dem ersten Franken bis zu 1,5 Prozent Zins im Jahr. (mim)

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