Oracle beendet Premier Support für Solaris 11.3

16. Oktober 2020, 10:15
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Wer künftig die notwendigen Fixes für die zweitneuste Version des OS erhalten will, muss tiefer in die Tasche greifen.

Oracle verliert offenbar die Geduld mit Solaris-Anwendern, die noch nicht auf die neuste Version des Betriebssystems gewechselt sind. Der Datenbank-Spezialist informiert, dass der "Premier Support" für Solaris 11.3 im Januar 2021 auslaufe. In dessen Rahmen gab es für die zweitneuste Version des OS vierteljährliche Limited Support Updates (LSUs), Fixes die "absolute notwendig" waren.
Ab Januar müssen User der älteren Version eine Extralizenzgebühr entrichten, damit sie in den Genuss eines "Extended Supports" kommen, wie der Technical Lead für Solaris bei Oracle in einem Blogbeitrag festhält. Unter diesem Support-Modell würden die LSUs weiter ausgerollt, aber nur um die Lücke zu überbrücken, bis die Anwender auf die neuste Version migriert seien. Der Extended Support soll bis Januar 2024 angeboten werden.
Solaris 11.4 wurde bereits 2018 vom Datenbank-Konzern freigegeben. Damals versprach Oracle darum weiterhin Support für Solaris 11.3, weil die neue Version nur auf Sparc-Hardware läuft, die nach 2010 hergestellt wurde. Im Oktober 2019 hatte der Konzern noch angekündigt, dass die LSUs ab Juli 2020 eingestellt würden. Nun ist man hier in Redwood City zurückgerudert.

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