Oracle bleibt auf unbreakable Linux sitzen

3. Januar 2007, 15:57
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Leise Töne sind nicht die Sache von Larry Ellison, dem CEO von Oracle.

Leise Töne sind nicht die Sache von Larry Ellison, dem CEO von Oracle. Mit entsprechendem Getöse präsentierte er daher auch Ende Oktober auf der Oracle Open World den Einstieg des Unternehmens in die Linux-Welt. Unbreakable Linux, so der Name der hauseigenen Version des Red Hat Enterprise Linux (RHEL), sollte kompatibel zum Produkt des Linux-Distributors bleiben, aber besseren Support zu günstigeren Konditionen bieten.
Es scheint, dass Mr. Ellison sich damit zum Larry gemacht hat. Wie 'Computerwelt.at' meldet, sind in den bislang vergangenen zwei Monaten gerade einmal 9'000 Versionen der Oracle-Variante herunter geladen worden. Zum Vergleich, Suse Linux Enterprise wurde im ersten Monat gut 325'000 Mal abgerufen und die Red Hat Version Fedora Core 6 hatte im entsprechenden Zeitraum 12'500 Downloads pro Tag. Wie lange man bei Oracle also die 7000 weltweiten Supporter noch vorhalten wird, dürfte sich bis Ende Januar entscheiden. Dann endet die um 50 Prozent günstigere Startphase und das "Gedrängel" auf den Downloadservern dürfte weiter abnehmen. (tm)

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