Oracle bleibt bei Preisen für Cloud-Services auf dem Teppich

4. Oktober 2012, 13:33
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Nachdem der --http://www.

Nachdem der ehemalige HP-Chef Mark Hurd herausgefunden hat. Laut Ray Wang, CEO von Constellation Research, sind die Preise zwar etwas höher als die von Salesforce.com, aber aufgrund einer grösseren Funktionstiefe sehr konkurrenzfähig.
Immerhin Datenbank- und Java-Services
Ganz so leicht macht es Oracle den Kunden nicht, die neuen Preislisten zu finden. Der Homepage ist zu entnehmen, dass die Preise für die Datenbank-Services auf Basis der Version 11g R2 bei 175 Dollar monatlich los gehen. Darin enthalten sind ein Schema, 5 GB Disk-Speicher und 30 GB Datentransfer. Ein "Schema" ist bei Oracle vereinfacht ausgedrückt gleichbedeutend mit Benutzerkonto für die Datenbank und alle daran geknüpften Tabellen und Objekte.
Die Bereitstellungskosten für Java-Entwickler reichen je Anzahl der WebLogic-Server (ein bis vier: Java S1, Java S2 und Java S4) von 249 bis 1'499 Dollar. Mit Java S1 erhält man 1,5 GB RAM für Java Heap, 5 GB Massenspeicher und 50 GB Datentransfer im Monat, mit Java S2 jeweils doppelt so viel RAM- und Massenspeicher sowie 250 GB an Datentransfer im Monat, mit Java S4 vier WebLogic-Server mit 6 GB RAM, 25 GB Storage und 500 GB Datentransfer pro Monat.
Was die Cloud-Applikationen angeht, gibt es jetzt auch schon auch klarer definierte Preise. Die für Personalwesen (Human Resources oder kurz HR) starten bei 9,50 Dollar pro Mitarbeiter und Monat, die für das "Talent-Management" bei 1,50 Dollar pro User und Monat. Die monatlichen Gebühren für Vertrieb und Marketing beginnen bei 100 Dollar pro User für die Standard Edition, die Preise für die Enterprise und Premium Editions gehen bei 140 respektive 200 Dollar los.
Die grosse Frage bleibt für IaaS
Noch im Dunkeln liegen die Preise für Oracles Cloud-ERP-Software. Spannend wird laut 'IDG', was der Hersteller für seine IaaS-Angebote (Infrastructure as a Service) verlangen will. Wie der für die Cloud-Services verantwortliche Oracle-Vizepräsident Abhay Parasnis auf einer Pressekonferenz verriet, wolle man IaaS zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Statt "Commodity Compute Cycles" zu verkaufen, sei Oracle mehr an Deals gelegen, bei denen IaaS Teil des ganzen eigenen Cloud-Angebots ist. Es gebe aber auch noch keinen konkreten Zeitplan für die IaaS-Einführung, so Parasnis. Dabei liess er auch durchblicken, dass man die Preislisten für die Datenbank- und Java-Services solange zurückgehalten habe, weil Oracle damit in der Masse erst jetzt richtig durchstarte. Zuvor habe man intensiv mit Grossunternehmen zusammengearbeitet, um die Services auf eine gesunde Basis zu stellen. (kh)

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