Oracle denkt über sein Peoplesoft-Angebot nach

8. Oktober 2004, 07:18
  • international
image

Aber geht es rauf oder runter?

Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass der gegenwärtige Prozess wegen einer Klage Oracles gegen Peoplesofts "Giftpillen" von den beiden Unternehmen vor allem dazu gebraucht wird, per Zeugenaussage mit einander zu verhandeln. Vor drei Tagen erklärte einer der Peoplesoft-Verwaltungsräte überraschend, man wäre nun zu Verhandlungen mit Oracle bereit und könnte der Übernahme zustimmen, falls der Preis stimme. Und heute erzählte einer der Oracle-Verwaltungsräte dem Gericht, sein Unternehmen könnte das aktuelle Übernahmeangebot (21 Dollar pro Aktie) bald einmal abändern.
Danach wich er aber der Frage aus, ob Oracle mehr oder weniger bieten würde. Andere Oracle-offizielle deuteten aber an – sicher für das Ohr der Peoplesoft-Leute gedacht – dass das Angebot sogar eher herunter gehen könnte. Die Giftpillen, so wurde gesagt, könnten den Kauf für Oracle um bis zu 2 Mrd. Dollar verteuern, was man im Angebot berücksichtigen müsse. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

USA lockert Sanktionen für IT-Firmen im Iran

Weil die iranische Regierung den Zugang zum Internet eingeschränkt hat, versuchen sowohl Behörden als auch Private den Informationsfluss aufrecht zu halten.

publiziert am 26.9.2022
image

Deutsche Telekom wird T-Systems nicht los

Die Verhandlungen zum Verkauf der IT-Dienstleistungssparte sind laut einem Medienbericht gescheitert.

publiziert am 22.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022