Oracle eröffnet neue RZs in fünf Ländern

3. Februar 2020, 14:27
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Der Konzern rüstet sich für den Wettstreit mit Azure und AWS und will bis Ende 2020 36 Cloud-Regionen anbieten.

Oracle eröffnet neue Rechenzentren in Jeddah, Saudi Arabian, Osaka, Japan, Melbourne, Australien, Montreal, Kanada, und Amsterdam. Laut 'Reuters' will der Konzern im Kampf um Marktanteile mit Azure, AWS und anderen Cloud-Anbietern Kunden gewinnen, indem es seine geografische Reichweite ausdehnt.
Clay Magouyrk, Executive Vice President of Engineering in der Cloud-Einheit von Oracle, sagte gemäss 'Reuters', dass neue Datenschutzbestimmungen in der EU und anderswo bedeuten, dass viele Unternehmen ihre Daten in dem Land aufbewahren müssen, in dem sie erzeugt werden. Deshalb sei es wichtig, ihnen Cloud-RZs an so vielen Orten wie möglich anzubieten.
Oracle habe sich zum Ziel gesetzt, in jedem Land, in dem das Unternehmen tätig ist, mindestens zwei Regionen mit einem oder mehreren RZ anzubieten, so dass die Kunden eine primäre Region und eine als Backup für den Fall einer Katastrophe haben können, sagte Magouryk.
Laut einer Studie von Canalys lag im dritten Quartal 2019 AWS bei den Anbietern für Cloud-Infrastruktur weltweit mit einem Marktanteil von 32,6% unverändert in Führung vor Microsoft Azure (16,9%) und Google Cloud (6,9%). Oracle befindet sich mit Konkurrenten wie IBM und Alibaba dahinter.
Nachdem man 2019 bereits zehn neue RZs eröffnet habe, darunter im August 2019 auch eines in Zürich, will Oracle noch im laufenden Jahr in Grossbritannien, Südkorea, Indien und Brasilien mit zwei Regionen präsent sein. Bis Ende 2020 will das Unternehmen weltweit 36 Cloud-Regionen zur Verfügung haben.

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