Oracle hält Versprechen nicht

21. März 2013, 11:59
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Die Zahlen des Datenbankspezialisten überzeugen nicht. Hardware bleibt Sorgenkind.

Die Zahlen des Datenbankspezialisten überzeugen nicht. Hardware bleibt Sorgenkind.
Der Datenbankspezialist Oracle hat gestern nach Börsenschluss die Bilanz für das dritte Fiskalquartal 2013 vorgelegt. Der Gesamtumsatz ist um 1 Prozent von 9,04 Milliarden auf 8,96 Milliarden Dollar gesunken. Von Anfang Dezember bis Ende Februar sank auch der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) marginal um 1 Prozent auf 2,75 Milliarden Dollar.
Vor allem der Bereich Hardware enttäuschte. Dieser sank um satte 16 Prozent von 1,47 Milliarden auf 1,24 Milliarden US-Dollar. Im letzten Quartal noch kündigte Oracle einen Turnaround im Hardware-Business an. Seit dem Kauf von Sun Microsystems konnte der Datenbankspezialist im Hardware-Geschäft nicht Fuss fassen - seit damals ist der Umsatz in der Hardware-Sparte jedes Quartal zurückgegangen. Für das laufende Vierteljahr sagte der Konzern einen weiteren Rückgang zwischen zwölf und 22 Prozent voraus.
Im nachbörslichen Handel gab der Kurs der Oracle-Aktie deutlich nach. Er sank um 7,2 Prozent auf 33,19 Dollar.
Die Verkäufer sind die Schuldigen
In einer Presseerklärung machte Oracle in erster Linie Währungsschwankungen für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Ausserdem wurde darauf verwiesen, dass die US-Regierung Ende Februar einige Geschäfte auf Oracles viertes Quartal verschoben habe. Aber vor allem haben die zahlreichen neuen Verkäufer, die im dritten Quartal eingestellt wurden, nicht die gewünschten Ergebnisse geliefert, hiess es von Oracle. (lvb)

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