Oracle mit solider Performance im Q2

19. Dezember 2006, 10:41
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Im zweiten Wirtschaftsquartal 2007 lag Oracle mit einem Umsatzsteigerung von 26 Prozent und einer Gewinnsteigerung von 21 Prozent zwar genau im Plan, Analysten und Börse, verwöhnt von überdurchschnittlichen Zuwächsen in der Vergangenheit, reagierten dennoch enttäuscht.

Im zweiten Wirtschaftsquartal 2007 lag Oracle mit einem Umsatzsteigerung von 26 Prozent und einer Gewinnsteigerung von 21 Prozent zwar genau im Plan, Analysten und Börse, verwöhnt von überdurchschnittlichen Zuwächsen in der Vergangenheit, reagierten dennoch enttäuscht. Die Aktie verlor nachbörslich drei Prozent.
Oracle erzielte im Ende November abgeschlossenen Quartal einen Umsatz von 4,16 Milliarden US-Dollar und damit 26 Prozent mehr als im Q2 2005, in dem man 3,29 Milliarden umsetzen konnte. Der Gewinn wuchs von 798 Millionen auf nun 967 Millionen US-Dollar, was eine Steigerung um 21 Prozent betrifft. Besonders das Segment Dienstleistungen konnte mit einem Umsatzsprung von 41 Prozent auf nun 949 Millionen US-Dollar zu dem soliden Ergebnis beitragen. Das die Börse dennoch enttäuscht reagierte liegt laut Oracles CEO Larry Ellison an einigen Lizenzgeschäften die nicht mehr rechtzeitig innerhalb des Quartals zum Abschluss gebracht werden konnten. Er vertröstete die Anleger jedoch auf das nächste Quartal.
Ansonsten scheint Oracle mit der Integration seiner zugekauften Unternehmensteile gut voran zu kommen. In den letzten beiden Jahren hat das Unternehmen mehr als 20 Milliarden US-Dollar für Übernahmen, unter anderem von PeopleSoft und Siebel Systems, ausgegeben. Oracles Präsident Charles Phillips wies denn auch darauf hin, dass man SAP bei den Applikationen, BEA im Bereich Middleware und IBM bei den Datenbanken kontinuierlich Marktanteile abnehmen könne. So erwarte er, dass man BEA im Lizenzgeschäft noch in diesem Wirtschaftsjahr überholen werde. (tm)

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