Oracle Open World: T-Shirts und iPads

22. September 2010, 23:05
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San Francisco im Banne von Oracle.

San Francisco im Banne von Oracle.
Ganz so, wie es der Titel suggeriert, ist es natürlich nicht hier in San Francisco, wo nach offiziellen Angaben rund 41'000 Teilnehmer die Oracle Open World, Java One und Oracle Develop besuchen. Trotzdem: An jedem zweiten Stand werden T-Shirts verteilt. Einfach so, gegen Abgabe der Visitenkarte oder durch Einchecken in einem Location-Based-Dienst wie Foursquare. Und werden an einem Stand mal keine T-Shirts verteilt, gibt es mit grösster Wahrscheinlichkeit einen Wettbewerb, bei dem es entweder stündlich (EMC), täglich (EiS) oder einfach einen iPad (PwC) zu gewinnen gibt.
Die drei Konferenzen, die erstmals zusammen stattfinden, sind unübersehbar in Downtown San Francisco. Die Stadt ist in rot gekleidet und rund 41'000 Teilnehmer bevölkern die Strassen. Sie sollen, so die offizielle Darstellung, rund 100 Millionen Dollar Umsatz in der Stadt generieren und mehr als 14'700 Hotelzimmer belegen. Neben dem Hilton Hotel und auf der Howard Street stehen Zelte mit insgesamt mehr als 13'000 Quadratmeter Fläche. Dafür wurden extra zwei Strassen gesperrt und sogar Busse umgeleitet. Dass das Auswirkungen auf das tägliche Leben in der Stadt hat, ist klar. Und so finden sich beispielsweise auf Facebook auch kritische Stimmen zum Mega-Event des Soft- und Hardwareriesen. Einwohner beschweren sich etwa über extra für die Konferenz gesperrte Strassen, die zu einem Verkehrschaos führen.
Aber auch zum Abschluss-Event lässt sich der Konzern nicht lumpen. Während in den letzten Jahren Grössen wie Elton John oder Billy Joel aufgetreten sind, schmückt man sich dieses Jahr auf dem Event auf Treasure Island mit den Grammy-Gewinnern Black Eyed Peas, Eagles-Mitgründer Don Henley, der Steve Miller Band und vielen mehr.
Der meistgehörte Satz dieses Jahres war übrigens "Next slide, please!". Schon erstaunlich, dass es eine Firma trotz Exalogic, Exadata, Java und und und, nicht schafft, seinen Speakern eine Fernbedienung für das Wechseln ihrer Slides in die Hände zu drücken. Und so hörte man nicht nur Larry Ellison immer wieder sagen: "Next slide, please!" (Thomas Bruehwiler, San Francisco)

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