Oracle-Software auf neuen Oracle-Servern billiger, auf Itaniums teurer

7. Dezember 2010, 14:42
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Oracle hat am vergangenen Donnerstag seine Tabelle der Umrechnungsfaktoren, wird auf Servern mit den neuen Sparc-Modellen Ultrasparc T3 und Sparc64 VII+ im Pro-Prozessor-Lizenzmodell tendenziell günstiger als auf Servern mit den Vorgängermodellen. Auf ab diesem Dezember angeschafften neuen Itanium-Servern - die heuzutage fast nur noch von HP hergestellt werden - wird es dafür teurer. (An den Faktoren für andere und frühere CPUs hat sich nichts geändert.)
Der Umrechnungsfaktor bestimmt, wie die CPU-Cores in "Prozessoren" umgerechnet werden. Für die Sparc64 VII-CPUs beträgt der Faktor 0,75, für die neuen Sparc64 VII+ noch 0.5. Beide Modelle haben vier Kerne. Statt drei Prozessorlizenzen müssen also bei Servern mit den neuen CPUs noch zwei Prozessorlizenzen pro CPU erstanden werden. Beim Ultrasparc T3 mit 16 Kernen beträgt der Faktor 0,25. Für die Vorgängermodelle, die maximal 8 Kerne aufwiesen, betrug der Faktor 0,75 (T2) oder 0,5 (T2+). Für Itanium-CPUs der aktuellen Familie 9300 wurde der Faktor dagegen für Server, die nach dem 1. Dezember 2010 gekauft werden, von 0,5 auf 1 verdoppelt.
Zu betonen ist, dass Oracle-Software natürlich weiterhin auch in einem Lizenzmodell pro "named User" gekauft werden kann, das nichts mit der verwendeten Hardware zu tun hat. (hjm)

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