Oracle stopft 37 Löcher

11. April 2007, 11:42
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Oracle hat Anfang 2005 damit begonnen, ähnlich wie Microsoft Patches und Security-Updates für seine Produkte gebündelt und in regelmässigen Abständen zu veröffentlichen.

Oracle hat Anfang 2005 damit begonnen, ähnlich wie Microsoft Patches und Security-Updates für seine Produkte gebündelt und in regelmässigen Abständen zu veröffentlichen. Seit diesem Januar hat sich Oracle ausserdem auch der Microsoft-Praxis angeschlossen, schon etwas im Voraus anzukündigen, wieviele Patches es geben wird und welche Produkte sie betreffen.
Oracle führt seine "Patchdays" aller drei Monate durch. Da kann einiges an Updates zusammenkommen: Im Januar wurden 51 Löcher gestopft, am 17. April werden es 37 sein. Sieben davon sind kritisch, weil sie von einem Angreifer ausgenützt werden könnten, um ohne Authentifikation in Oracle-Systeme einzudringen.
Die meisten Fixes verteilen sich auf die Oracle-Datenbank und die E-Business Suite. Behoben werden aber auch Probleme im Application Server, im Enterprise Manager, in der Collaboration Suite, PeopleSoft Enterprise und JD Edwards EnterpriseOne. (hjm)

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