Oracle umwirbt nun Business-Anwender

22. März 2021, 15:15
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Drag-and-Drop-UIs und AutoML… mit den Erweiterungen des "autonomen Cloud Data Warehouses" will der Konzern die traditionellen Zielgruppen umschiffen.

Oracle hat das Cloud Data Warehouse erneuert und verfügbar gemacht. Für Datenbankadministratoren (DBA) ist das insofern interessant, als dass sich Oracle damit primär an Datenanalysten, Citizen Data Scientists und Business-User wendet.
Der Konzern wirbt mit Point-and-Click- und Drag-and-Drop-Möglichkeiten. Es handle sich um ein "autonomes Data Warehouse", das genutzt werden könne ohne grossen Input von DBA, Systemadministratoren oder Data Engineers.
Ohne diese klassischen Oracle-User könne man neu Daten laden, transformieren, bereinigen und "automatisch Geschäftsmodelle erstellen sowie automatisch Muster erkennen, um Erkenntnisse zu generieren", wie es in der Mitteilung heisst.
Self-Service-Graphenmodellierung und Graphenanalyse sei möglich sowie die Nutzung von No-Code- sowie Low-Code-Tools, wie sie gerade immer mehr in Mode kommen. "Um datengesteuerte Anwendungen zu erstellen, bietet Oracle mit 'APEX (Application Express) Application Development' ein direkt in das Cloud Data Warehouse integriertes Low-Code-Tool sowie RESTful-Services, mit denen jede moderne Anwendung einfach mit den Warehouse-Daten interagieren kann", verspricht Oracle.
Es handle sich dabei um die Demokratisierung des "maschinellen Lernens, weil die Anwender keine SQL-Kenntnisse mehr benötigen". In dieser Demokratie allerdings wurden die DBA, Data Engineers und Sys-Admins kaum um ihre Stimme gefragt.
Die künftigen User sollen mit Python und PGQL (Property Graph Query Language) aus dem Hause Oracle umgehen können. All dies sei möglich dank der Autonomous Database (ADB), laut dem Konzern bis heute eine einzigartige Lösung, die auf Exadata-Basis verfügbar ist.
Bis anhin hatte Oracle mit Kostenargumenten für die ADB geworben, nun wird um Business-Anwender geworben, die User-Freundlichkeit und Selbstbedienung suchen.

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