Oracle verdient sich eine goldene Nase

21. März 2006, 09:25
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Oracles Reingewinn ist im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs 2006, das am 28.

Oracles Reingewinn ist im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs 2006, das am 28. Februar endete, gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr um satte 42 Prozent auf 765 Millionen Dollar angewachsen. Der Quartalsumsatz stieg im selben Vergleich um 18 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar. Das Gewinnwachstum war vor allem auf eine Steigerung der operativen Marge von 26 auf 30 Prozent zurückzuführen.
Oracle ist es vor allem gelungen, das zurückgehende Wachstum im Datenbank- und Middleware-Business durch stark beschleunigtes Wachstum im Geschäft mit Applikationen wettzumachen. Oracles Umsatz mit neuen Lizenzen stieg in diesem Bereich um 77 Prozent auf 269 Millionen Dollar. (Die Umsätze mit Siebel-Lizenzen wurden dabei erst seit Februar miteingerechnet.)
Ebenfalls als Erfolg wertete Oracle-CEO Larry Ellison, das Wachstum beim Umsatz für den Softwareunterhalt bei bestehenden Kunden, der um 23 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar wuchs.
Das Haar in der Suppe war dafür der Umsatz in Oracles Kerngeschäft, Datenbanken und Middleware, der nur um fünf Prozent auf 820 Millionen Dollar wuchs. Obwohl dies einem längerfristigen Trend entspricht, hatten einige Analysten, wie das 'Wall Street Journal' berichtet, nach zwei glanzlosen Quartalen in diesem Bereich dieses Mal ein stärkeres Wachstum erwartet. (hjm)

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