Oracles Software-Business kommt wieder in Fahrt

21. März 2012, 09:53
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Der Datenbankspezialist hat sich nach einem schwachen zweiten Quartal im dritten wieder erholt. Doch das Hardware-Geschäft ist weiter rückläufig.

Der Datenbankspezialist hat sich nach einem schwachen zweiten Quartal im dritten wieder erholt. Doch das Hardware-Geschäft ist weiter rückläufig.
"Oracle ist auf dem Weg, dieses Jahr die höchste operative Marge der Firmengeschichte zu erreichen", sagte CFO Safra Catz anlässlich der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen des Hardware- und Software-Riesen. So scheint also die Strategie von Oracle aufzugehen, integrierte Systeme zu verkaufen, die im Vergleich zu getrennter Hardware und Software höhere Margen versprechen.
Noch im vorangehenden Quartal hatten die schwachen Zahlen von Oracle Konjunkturängste geweckt. Doch im dritten Quartal, das am 29. Februar endete, hat sich das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum um 3 Prozent auf 9 Milliarden Dollar und vor allem einem Gewinnsprung um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar wieder erholt.
Oracle profitierte im vergangenen Dreimonatsabschnitt von gestiegenen Softwareverkaufszahlen wie auch von höheren Supportaufwendungen dafür. Die Software-Deals, die im Quartal zuvor fehlten, sorgten nun für gute Umsatzzahlen. Oracle hatte schon damals gesagt, dass einige Deals entgegen ersten Annahmen wohl erst im nächsten Quartal zum Abschluss kommen würden. Das Hardware-Geschäft schwächelt derweil nach wie vor. Hier resultierte ein Umsatzrückgang um 16 Prozent auf 869 Millionen Dollar. (mim)

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