Oracles Software-Geschäft floriert

25. März 2011, 09:35
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Server-Umsätze tiefer als erwartet.

Server-Umsätze tiefer als erwartet.
Seit der Übernahme des Serverherstellers Sun Microsystems ist Oracle auch zum Hardware-Hersteller avanciert. Doch wie die jüngsten Quartalszahlen zeigen, hat der Datenbank- und ERP-Spezialist Mühe damit, die Hardware-Umsätze stabil zu halten. Im dritten Quartal wuchs der Gesamtumsatz um 37 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar, beim Gewinn resultierte gar ein Sprung um 78 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar.
Der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen wuchs um 29 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Doch während Oracle im Kerngeschäft ausgesprochen erfolgreich war, resultierte im Hardware-Geschäft nur ein Umsatz von rund einer Milliarde Dollar. Zuvor hatte Oracle in diesem Bereich einen Umsatz von 1,1 bis 1,2 Milliarden Dollar prognostiziert. Immerhin wuchsen die Server-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal, als der Umsatz 273 Millionen Dollar betrug. Allerdings: Oracle stieg erst im Januar 2010 in den Server-Markt ein, das dritte Quartal des Vorjahres enthielt nur Hardware-Umsätze für einen Monat.
Erst das laufende Quartal wird zeigen, ob Oracle im Hardware-Geschäft wirklich eine entscheidende Rolle spielen kann. Der öffentlich ausgetragene Streit mit dem Rivalen Hewlett-Packard über die Zukunft der Intel-Technologie Itanium zeigt, dass die Nervosität im Server-Business steigt. (mim)

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