Oracles Software-Verkäufe sinken rasch

16. September 2016, 12:19
  • international
  • oracle
  • geschäftszahlen
  • cloud
  • vendor
image

"Oracle's feeling pretty SaaS-tisfied with itself" titeln heute die Kollegen von 'The Register' und treffen damit den Nagel auf den Kopf.

"Oracle's feeling pretty SaaS-tisfied with itself" titeln heute die Kollegen von 'The Register' und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Das Oracle-Topmanagement hat sich bei der Präsentation der Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2017 ausgiebig selbst gelobt. Grund: Der Umsatz mit Cloud-Geschäften des Datenbank- und ERP-Giganten stiegen im Vergleich zum Vorjahr rasant. Oracle setzte vom Juni bis August fast eine Milliarde Dollar mit SaaS und PaaS um.
Ganz anders läuft das angestammte Geschäft mit dem Verkauf von Software-Lizenzen und Hardware. Der Umsatz mit Neulizenzen sank um zehn Prozent auf noch 1.03 Milliarden Dollar. Das Hardware-Business schrumpfte gar um zwölf Prozent auf noch knapp eine Milliarde Dollar.
Obwohl der Einstieg ins Cloud-Business viel Geld verschlingt, ist Oracle nach wie vor extrem profitabel. Der Konzern verdiente netto im ersten Quartal 1,83 Milliarden Dollar. Weil der Gewinn etwas tiefer ausfiel als prognostiziert, sank der Börsenkurs von Oracle heute nach aber etwas. (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Green schliesst Refinanzierung über 480 Millionen Franken ab

Mit dem eingenommenen Kapital soll vor allem in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden. Damit will der Provider seine Marktposition stärken.

publiziert am 1.12.2022
image

Co-CEO verlässt Salesforce

Bret Taylor geht nach einem Jahr an der Spitze. Marc Benioff bleibt alleine zurück.

publiziert am 1.12.2022
image

Mutmasslicher Cyberangriff auf den Vatikan

Russische Hacker sollen verschiedene Websites des Zwergstaates angegriffen haben, weil der Papst den Angriffskrieg in der Ukraine als "grausam" bezeichnete.

publiziert am 1.12.2022
image

Polizei in San Francisco will Roboter zum Töten einsetzen

Eine Mehrheit eines kommunalen Gremiums hat die umstrittene Richtlinie nach wochenlanger Prüfung und einer hitzigen Debatte angenommen. Kritische Stimmen wehren sich gegen den Entscheid.

publiziert am 30.11.2022