Orange hält sich wacker

29. August 2013, 14:06
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Der Schweizer Telco tritt auf der Stelle, ist mit dem 4G-Ausbau zufrieden.

Der Schweizer Telco tritt auf der Stelle, ist mit dem 4G-Ausbau zufrieden.
In der Telekommunikationsbranche brodelt es. Fast monatlich kommen neue, bessere, schnellere und oder günstigere Abo-Möglichkeiten auf den Markt. Auch die Roaming-Gebühren bröckeln. Die Anbieter buhlen um ihre Kunden.
Laut den jüngsten Zahlen von Orange tritt das Unternehmen an Ort und Stelle. Im Vergleich mit der Konkurrenz schlägt sich Orange aber gut. Sunrise mussten einen stärkeren Rückgang sowohl beim Gesamtumsatz als auch beim Gewinn vor Steuern und Zinsen hinnehmen.
Zufrieden mit 4G
Nur wenige Wochen nach dem 4G-Start gibt Orange einige Einblicke: Die Anzahl der aktiven 4G-Geräte im Orange-Netz steige laut eigenen Angaben von Monat zu Monat um 20 Prozent. Der Datenverkehr über 4G wachse und übertraf das Volumen des gesamten 2G-Datenverkehrs.
Wie bereits angekündigt, erhöht der Telco seine Investitionen im zweiten Halbjahr auf rund 100 Millionen Franken, um den 4G-Netzausbau weiter voranzutreiben. Die Abdeckung soll bis Ende 2013 auf 71 Prozent und die Downloadgeschwindigkeit schrittweise auf bis zu 150 Mbit/s erhöht werden.
Geldsegen
Oranges Mutterfirma Matterhorn Mobile hat entschieden, per 30. Juli 2013 eine vorzeitige Teilrückzahlung von Anleihen mit Fälligkeit 2019 in der Höhe von 60 Millionen Franken vorzunehmen. "Diese Transaktion war aufgrund des soliden und berechenbaren Cashflows von Orange möglich. Sie erlaubt uns, unsere Schulden und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren, während wir uns gleichzeitig eine substanzielle Liquidität bewahren, die uns jederzeit flexibel handeln lässt", kommentiert Yann Leca, Chief Financial Officer von Orange. (lvb)

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