Orange Schweiz vor dem "grossen Auslagern"?

20. November 2006, 13:00
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Mindestens 400 Jobs betroffen: Orange prüft die Auslagerung von Netzwerkbetrieb, Informatik und Alarmzentren.

Potentiell mindestens 400 Jobs betroffen: Orange prüft die Auslagerung von Netzwerkbetrieb, Informatik und Alarmzentren.
In Kürze will Orange Schweiz darüber entscheiden ob der technische Betrieb des Netzwerkes an eine andere Firma oder andere Firmen übergeben werden soll, wie 'WPA' berichtet. Orange bestätigte gegenüber der Wirtschaftsnachrichtenagentur, dass dieses Projekt gegenwärtig geprüft werde. Allein davon wären rund 400 Arbeitsplätze betroffen.
Auch ein Outsourcing der Informatik und der Alarmzentren überlege sich Orange, so die 'WPA', die keine weitere Quelle nennt, aber anscheinend über recht detaillierte Informationen verfügt.
So könnte im Netzwerkbereich sowohl das Engineering (Architektur und Planung des Mobilfunknetzes) als auch die Einrichtung des Antennennetzes sowie dessen Betrieb und Unterhalt ausgelagert werden. Die betroffenen Mitarbeitenden würden noch bis zu 18 Monate lang ihren Orange-Vetrag behalten, bevor sie die Arbeitsverträge eines Auftragsnehmers akzeptieren müssten – was wohl mit einer Verschlechterung der Konditionen verbunden wäre. Gemäss 'WPA' könnte ein Teil der Arbeit auch von grossen Netzwerkspezialisten wie Alcatel, Nokia oder Ericsson vom Ausland aus geleistet werden. (hjm)

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