Orbit-iEX: "Dunä isch gar nüüt me, mär mönd ufä."

23. Mai 2008, 16:27
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Und hier noch unser Freitagabend-Kommentar: Klein ist auf die Dauer nicht fein.

Und hier noch unser Freitagabend-Kommentar: Klein ist auf die Dauer nicht fein.
Der Kommentar von inside-channels.ch zur Orbit-iEX 08
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Die Qualität der Besucher ist ein wichtiges Kriterium, aber ihre Menge spielt für eine Messe, welche die IT-Branche breit darstellen soll, eben doch eine wichtige Rolle. Statt auch mal "Zufallsbekanntschaften" zu machen nur gezielt wenige Kunden ansprechen, bei denen man eine grosse Chance hat, einen Verkauf zu landen - das können viele Firmen auch billiger haben, als an einem Messeauftritt.
Den Titel haben wir von einem Besuchergespräch aufgeschnappt, einem von diversen mit ähnlichem Inhalt, die wir mithörten. Dass es immer weniger Aussteller hat, fällt auch den den Besuchern auf - werden sie da nächstes Jahr noch das Interesse aufbringen, wieder zu kommen?
Auch wenn, trotz Ausstellerschwund, aber mit Hilfe des in diesem Jahr bestem Messewetters, wieder annähernd so viele Besucher verzeichnet werden könnten, wie im (enttäuschenden) letzten Jahr: Das ist (noch) zu viel um zu sterben, aber auf Dauer nicht genug, um zu leben. Aufs nächste Jahr werden so wieder einige Aussteller ihren Auftritt überdenken, wieder laden weniger Aussteller eigene Kunden ein, die Besucherlage wird noch prekärer - und die Abwärtsspirale dreht sich weiter.
Durchbrechen kann die Spirale nur die Messeleitung selbst. Sie muss neue Konzepte finden, um trotz Ausstellerschwund das Besucherinteresse wieder zu erhöhen. Zu wünschen wäre dies, denn weiterhin ist die Orbit-iEX für viele IT-Anbieter in der Schweiz die einzige sinnvolle Messe überhaupt, an der sie auftreten können. In diesem Sinne: "är mönd ufä." (Hans Jörg Maron)

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