Outsourcing-Berater Navisco und ConSources fusionieren

10. Februar 2009, 11:06
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Adamer plant Geschäftsausdehnung nach "vorne und hinten".

Adamer plant Geschäftsausdehnung nach "vorne und hinten".
Das deutsche Beratungsunternehmen Navisco und sein Schweizer Pendant ConSources, beide auf Beratungsdienstleistungen im Umfeld von Outsourcing-Projekten spezialisiert, fusionieren. Der Schweizer Partner ConSources heisst ab sofort ebenfalls Navisco. Sein bisheriger Chef Markus Adamer wird als Mitglied und Delegierter des Verwaltungsrates auch die Geschäftsführung beibehalten. Gleichzeitig wird er, zusammen mit Norbert Herrmann und Michael Heym, Partner und Vorstandsmitglied der deutschen Navisco AG.
Die Schar der "Sourcing"-Berater ist relativ klein. Markus Adamer nennt im Gespräch mit inside-channels.ch gerade mal zwei Namen als regelmässige Konkurrenten, TPI auf internationaler Ebene und Active Sourcing in der Schweiz und Deutschland. Als Outsourcing-Berater nehmen diese Unternehmen aber eine wichtige Rolle für IT-Dienstleister ein, da sie an einer Schlüsselstelle zwischen Kunden und Providern stehen.
"Durch die Fusion können wir die zunehmenden Anforderungen unserer internationalen Kunden im deutschsprachigen Raum hinsichtlich Unabhängigkeit von Anbietern, Best Practices und Ressourcen besser abdecken", sagt Michael Heym zur Fusion.
Gemäss Adamer ist zudem eine Ausweitung der Tätigkeitsbereiche nach "vorne und hinten" geplant, wofür es eine kritische Grösse brauche. Kern der Dienstleistungen sollen weiterhin Beratungen rund um die Outsourcing-Vetragsgestaltung, insbesondere Service Levels, bleiben. "Nach hinten", also nach einem Vertragsabschluss, soll nun auch Transitions- und Providermanagement hinzu kommen, davor will Navisco vermehrt ganze IT-Infrastrukturen von Unternehmen auf ihre Auslagerungs- oder Integrationsfähigkeit bei Fusionen und Firmenübernahmen überprüfen.
Um seine Dienstleistungen auszuweiten, will Navisco gemäss Adamer in der Schweiz und in Deutschland zudem weitere Leute einstellen. Hierzulande beschäftigt ConSources bisher drei Festangestellte und rund fünf freie Mitarbeitende, bis Ende Jahr soll die Belegschaft, so hofft Adamer, auf etwa 10 Festangestellte wachsen. In Deutschland (bisher rund 15 feste und 15 freie Mitarbeitende) soll die Mitarbeiterzahl um rund ein Drittel wachsen. (Hans Jörg Maron)

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