Outsourcing: Kosteneinsparungen "nur" 15 Prozent

29. Mai 2006, 03:46
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Aber: Kunden erhoffen sich durch Outsourcing auch vermehrt bessere IT-Servicequalität.

Aber: Kunden erhoffen sich durch Outsourcing auch vermehrt bessere IT-Servicequalität.
Das Sourcing-Beratungsunternehmen TPI kommt heute in einem Communiqué noch einmal auf bereits vor einem Monat veröffentlichte Zahlen zu den zu erzielenden Einsparungen durch IT-Outsourcing zurück. Durchschnittlich, so konstatiert TPI, brachten grosse Outsourcing-Projekte (ab 40 Millionen Euro Auftragsvolumen) zwischen 2003 und 2005 den Kunden im Schnitt etwas über 15 Prozent an Nettoeinsparungen, wenn man alle Kosten berücksichtige. Die meisten Einsparungswerte lagen zwischen 10 und 20 Prozent. TPI stützt seine Zahlen auf Projekte, die das Unternehmen selbst als Berater der Kunden begleitete.
Die genannten 15 Prozent widersprächen zwar der "der häufigen Behauptung im Markt, dass Unternehmen ihre Kosten mit Hilfe von Outsourcing um über 60% reduzieren könnten." Aber, so fügt Bernd Schäfer, Area Managing Director von TPI Germany heute an, "15 Prozent ist nicht nur eine realistische, sondern auch eine beträchtliche Zahl."
Ausserdem, so Schäfer, nehme gegenwärtig die Zahl der Kunden, die neben den Konstensenkung durch die Auslagerung ihrer IT auch andere Ziele verfolgten, deutlich zu. "Es ist entscheidend, dass eine immer grössere Anzahl von Unternehmen Outsourcing hauptsächlich einsetzt, um ihre Qualität zu verbessern. Im Jahr 2004 haben dies noch 11 Prozent als Grund angegeben, heute sind es bereits 21 Prozent", so Schäfer. (hjm)

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