Palm warnt schon mal

26. Februar 2010, 15:05
  • geschäftszahlen
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Palm musste gestern zugeben, dass die beiden im Vorjahr lancierten Smartphones Pre und Pixi nicht die erwartete Verkaufszahl erreicht haben.

Palm musste gestern zugeben, dass die beiden im Vorjahr lancierten Smartphones Pre und Pixi nicht die erwartete Verkaufszahl erreicht haben. Der seit Jahren angeschlagene, einstige PDA-Pionier Palm sagte zudem, dass der Umsatz des Ende Mai endenden Geschäftsjahres ebenfalls unter den bisherigen Erwartungen liegen werde – woraufhin der Aktienkurs ins Bodenlose stürzte.
In einem E-Mail an die Angestellten, das dem 'Wall Street Journal' vorliegt, schob Palm-CEO Jon Rubinstein einen Teil der Schuld dem US-Telco Verizon Wireless zu. Verizon hatte im Januar mit dem Verkauf der Smartphones begonnen, doch offenbar haben die Verizon-Verkäufer Mühe mit dem Verkauf der Palm-Telefone. Nun sollen sie von Palm besser geschult werden. Das 'Journal' hat derweil erfahren, dass Palm auch mit dem zweitgrössten US-Telco AT&T zusammenarbeiten möchte. Eine Kooperation könnte in wenigen Monaten vereinbart werden.
Die Zukunft von Palm bleibt somit weiterhin offen. Der Cash-Bestand ist mit 500 Millionen Dollar nicht wirklich überwältigend, zumal Palm allein in den letzten drei Monaten 90 Millionen Dollar "verbrannt" hat. Die Zahlen zum dritten Quartal sollen am 18. März veröffentlicht werden. (mim)

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