Parlament will keine Daten mehr in der Dropbox

5. Mai 2015, 15:55
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Die Parlamentsdienste brauchen eine eigene Kollaborationsplattform, wie eine Ausschreibung auf Simap zeigt.

Die Parlamentsdienste brauchen eine eigene Kollaborationsplattform, wie eine Ausschreibung auf Simap zeigt. Gesucht wird ein Arbeitsinstrument für maximal 1200 User, das sich für die Arbeit untereinander und den Austausch von Dokumenten eignet.
Bis anhin hätten die Parlamentarier auf frei zugängliche Angebote zurückgegriffen, darunter etwa Dropbox. Damit seien die Daten quasi "halb öffentlich", zitiert der 'Tages-Anzeiger' einen IT-Professor der Hochschule Luzern.
Wie es in der Ausschreibung weiter heisst, hätten sich die Bedrohungsszenarien, national sowie international, durch die Weitergabe von elektronischen Informationen verschärft. Anforderung ist deshalb, dass sämtliche Daten in der Schweiz gehostet werden und der Datenschutz sowie die Datensicherung gewährleistet werden.
Der Dienst soll noch dieses Jahr zur Verfügung stehen. Wie viel sich der Bund das Ganze kosten lassen will, ist nicht bekannt. (kjo)

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