Pascal Sieber im Software-Business

27. November 2006, 09:38
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Langsam aber sicher dürfte es eng werden auf dem Briefkasten der Firma Sieber&Partners an der Berner Laupenstrasse 1.

Langsam aber sicher dürfte es eng werden auf dem Briefkasten der Firma Sieber&Partners an der Berner Laupenstrasse 1. Neben der Schweizerischen Produktivitätsinstitut AG, einer von Microsoft, Siemens und Orange gesponsorten Firma, deren Delegierter und Geschäftsführer Sieber ist, muss der Pöstler seit Oktober auch noch Briefe für die Software Improvement AG einwerfen.
Wie uns Sieber sagt, enstand die helvetische Niederlassung der holländischen Firma SIP (eben Software Improvement AG) aus einem Beratungsauftrag für Sieber&Partners. Die Holländer entwickeln und vermarkten mit etwa 40 Mitarbeitenden ein System für die Messung und Beurteilung der Qualität von Software. Mit dem von der SIP entwickelten Framework kann man gemäss Sieber Software "reverse" (rückwärts) dokumentieren, die Ergebnisse grafisch darstellen und Spezifikationen der Schnittstellen an den Systemgrenzen ausarbeiten. In einem zweiten Schritt kann man die Qualität von Software-Code in Kennzahlen messen. Damit ergibt sich für Nicht-Fachleute in der Geschäftsleitung eine durchgängige Sicht auf die Qualität von Software, so Sieber.
Betrieben wird die Plattform von SIP in Holland. Die Aufgabe der Schweizer Niederlassung der Firma wird es sein, hierzulande geeignete Spezialisten zu finden, die die Kunden vor Ort beraten.
Erst letzte Woche gab die Basler Synspace eine Kooperation mit SIP bekannt. Synspace berät Kunden bei der Gestaltung und Optimierung der Prozesse für Software-Engineering. Die Firma hat 30 Mitarbeitende und machte 2005 einen Umsatz von 6,4 Millionen Euro. (hc)

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