PC-Arbeitsplatz ohne PC – "für ältere Menschen"

28. August 2006 um 13:49
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Ein Thin-Client, ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus: SBS bringt ein Angebot für Leute, die keine Lust haben, sich mit alltäglichen PC-Problemen auseinanderzusetzen.

Ein Thin-Client, ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus: SBS bringt ein Angebot für Leute, die keine Lust haben, sich mit alltäglichen PC-Problemen auseinanderzusetzen.
Das Telekommunikationsunternehmen BITel und der IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) haben heute im Grossraum Bielefeld ein Modell-Versuch für einen Computerarbeitsplatz ohne Computer gestartet. Wie die beiden deutschen Unternehmen mitteilten, richtet sich das Angebot an "private Verbraucher" und kostet monatlich 49 Euro. Ganz ohne Hardware funktioniert der Dienst aber doch nicht. Thin-Client, Monitor, Tastatur und Maus stammen von Fujitsu Siemens Computers (siehe Bild).
Dem Anwender stehen Programme für Internet, E-Mail, Text- und Bildbearbeitung zur Verfügung, heisst es in der Mitteilung. Benötigt wird lediglich ein Breitband-Anschluss. Zudem seien auch Kurse für den Umgang mit den Programmen im Angebot enthalten, sowie eine Hotline für die schnelle Hilfe per Telefon. Wie SBS-Sprecher Jörn Roggenbuck gegenüber inside-it.ch sagte, ist die Software Linux-basiert. Zielgruppe seien "ältere Menschen, die einfach einen Zugang zum Netz von zu Hause haben wollen" oder aber auch Menschen unterschiedlichen Alters, die schlicht keine Lust haben, sich mit den Themen Software, Sicherheit und Hardware zu beschäftigen.
"Wer will schon grosse Firewalls installieren, wenn er doch nur einen Gruss per E-Mail an seine Tochter schicken will?", lässt sich BITel-Geschäftsführer Alfred Kerscher in der Mitteilung zitieren. SBS hat Erfahrung mit Thin-Client-Angeboten für Geschäftskunden. "Firmenkunden nutzen diesen sogenannten Thin-Client-Service von uns seit vielen Jahren", so Christian Oecking, Chef des Outsourcing-Geschäfts von SBS. Kommt der Service bei den Anwendern an, soll das Angebot in ganz Deutschland lanciert werden. (Maurizio Minetti)
(Bild: © Siemens)

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