PC-Management und Windows 7 für 17 Franken

24. März 2011, 11:39
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Microsoft lanciert mit Intune ein Cloud-basiertes System für das Management von PCs für 17 Franken pro Monat und PC.

Microsoft lanciert mit Intune ein Cloud-basiertes System für das Management von PCs für 17 Franken pro Monat und PC.
Gestern Abend lancierte Microsoft in der Schweiz einen Online-Service für das Management von PC-Umgebungen. Microsoft Intune kostet 17 Franken pro Monat und PC und beinhaltet die Antiviren-Lösung Forefront, das Recht, ein bestehendes Windows auf Windows 7 Enterprise upzugraden sowie eine Systemmanagement-Lösung für Patches und Updates-, Sicherheitsrichtlinien, Asset-Management sowie Remote-Unterstützung. Client-Manager können ihre PC-Flotten damit über ein Web-Interface managen.
Microsoft verkauft diesen Cloud-Services einerseits direkt an IT-Manager, andererseits über Partner, die über die gleiche Webkonsole die Flotten mehrerer Kunden verwalten können. Intune ist eine reine Cloud-Lösung, Anwender brauchen also keine eigenen Installationen. Sie besteht aus dem Microsoft Antiviren-Software Forefront und aus Teilen von System Center, sowie dem Recht, neue oder bestehende PCs auf Windows 7 Enterprise aufzurüsten.
Keine Überwachung (sagt Microsoft)
Microsoft Intune kann auch dazu benützt werden, die Soft- und Hardware-Bestände einer Firma zu managen. Misstrauische IT-Manager werden leicht auf den Verdacht kommen, dass Microsoft die Cloud-Lösung dazu benützen wird, die Lizenzierung der eingesetzten Programme beim Kunden zu überwachen und unterlizenzierte Firmen vor den Kadi zu schleppen.
Microsoft weist diesen Verdacht weit von sich. Das Asset-Mangement von Intune werde nicht zur Überwachung der Kunden benützt, um herauszufinden, ob diese allenfalls unterlizenziert sind. Es gebe keine direkte Verbindung zu Microsofts Lizenzmanagement-Servern, sagt Wohlgensinger, der bei Microsoft Schweiz für das KMU- und Partner-Geschäft zuständig ist.
Mangel: Kein Backup&Restore, kein Management von anderen AV-Lösungen
Damit Intune tatsächlich eine brauchbare Lösung für die komplette Fernwartung von Desktop-Umgebungen wird, fehlen noch einige Funktionen. So kann mit Intune Backup & Restore nicht gemanaged werden, genauso wie Security-Lösungen von Drittanbietern nicht mitverwaltet werden können. (Christoph Hugenschmidt)

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