PC-Markt soll nun um fast 20 Prozent wachsen

16. Juni 2010, 12:00
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Die wie meist optimistischen Analysten von IDC haben ihre Erwartungen für den weltweiten PC-Verkauf drastisch erhöht.

Die wie meist optimistischen Analysten von IDC haben ihre Erwartungen für den weltweiten PC-Verkauf drastisch erhöht. Im Januar war man noch von 12,6 Prozent Wachstum und insgesamt 333,2 Millionen verkauften Geräten im laufenden Jahr ausgegangen. Jetzt prognostiziert IDCs Juni Quarterly PC Tracker, dass die PC-Hersteller 354,8 Millionen Computer absetzen können. Als Gründe für die um satte 7,2 Prozent verbesserten Aussichten nennt IDC die starke Nachfrage der Verbraucher und eine kontinuierliche Entspannung der wirtschaftlichen Situation. Ausserdem wird darauf verwiesen, dass die Schwellenländer im ersten Quartal ein Rekordwachstum von 37 Prozent erzielt haben. Und schliesslich seien auch die Preise für die gängigen Notebooks weniger gesunken als früher.
IDC glaubt zudem, dass die Hersteller 2010 einen noch höheren Umsatz als 2008 erzielen werden. Damals war ein Höchstwert erreicht worden. Besonders die Verlagerung der Branche hin zu PCs, mit denen höhere Margen möglich sind, wird als Grund dafür genannt.
IDC kommt zu folgender Rubrizierung: Der Netbook-Markt wächst kaum mehr und werde weniger als 12 Prozent des PC-Marktes ausmachen. Der Verkauf von Desktop-PCs soll aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach All-in-One-Geräten in diesem Jahr um 8 Prozent wachsen. Und nach wie vor seien die Notebooks die grössten Wachstumstreiber, die bereits 2012 rund 70 Prozent des gesamten PC-Markts ausmachen sollen. Auch für die kommenden Jahre hat IDC noch einmal optimistischere Zahlen vorgelegt: 2014 sollen nicht mehr nur 531,3 Millionen PC abgesetzt werden sondern neu sogar 569,6 Millionen Stück. (vri)

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