PC-Markt töter als man denkt

30. August 2013, 14:06
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IDC revidiert die Prognose. Der PC-Markt wird im laufenden Jahr noch schneller schrumpfen als erwartet. Tablets sind kein Trost.

IDC revidiert die Prognose. Der PC-Markt wird im laufenden Jahr noch schneller schrumpfen als erwartet. Tablets sind kein Trost.
Der US-Marktforscher IDC revidiert seine Prognose. Der weltweite PC-Markt werde 2013 noch stärker schrumpfen als ursprünglich vorausgesagt. IDC glaubt nun, dass 2013 noch 315 Millionen PCs und Notebooks verkauft werden - fast 10 Prozent weniger als letztes Jahr. 2012 gingen total 349 Millionen Geräte über die Ladentische.
Der PC-Markt leidet unter dem Siegeszug der mobilen Geräte wie Tablet-PCs und Smartphones. Nun ist neues Ungemach für die gebeutelten PC-Riesen dazugekommen: Das rasche Wachstum der Nachfrage in Emerging Markets ist zum erliegen gekommen, schreibt IDC. Selbst in China gebe es hohe Lagerbestände und eine anhaltende Begeisterung für Tablets.
2014 dann soll sich der Markt etwas erholen. Er wird nur noch um zwei Prozent schrumpfen und 2015 sogar wieder ein bisschen wachsen.
Tablet-Boom schon bald vorbei?
Selbst die Nachfrage nach Tablet-PCs entwickelt sich nicht so positiv, wie IDC ursprünglich glaubte. Dieses Jahr sollen 227 Millionen Tablets verkauft werden, zwar mehr als die Hälfte mehr als letztes Jahr aber weniger als erwartet. 2017 sollen dann über 400 Millionen Stück verkauft werden. Doch das Wachstum wird sich verlangsamen. Tablet-Alternativen wie Smartphones mit sehr grossen Bildschirmen oder sogar Computer-Kleidung-Hybride werden den Tablet-Boom zwar noch nicht stoppen, aber verlangsamen. (hc)

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