PC-Ware: Pech mit Finanzgeschäften

15. Mai 2006, 15:21
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    PC-Ware konnte seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2005/2006, das Ende März zu Ende ging, um 17 Prozent auf 591 Millionen Euro steigern, wie das Unternehmen heute in einem vorläufigen Geschäftsbericht zeigte.

    PC-Ware konnte seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2005/2006, das Ende März zu Ende ging, um 17 Prozent auf 591 Millionen Euro steigern, wie das Unternehmen heute in einem vorläufigen Geschäftsbericht zeigte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 35 Prozent auf 9,3 Millionen Euro. Das Wachstum erfolgte haupsächlich organisch. Der Umsatz der kürzlich übernommenen Softwarehandelskette Ravenholm Computing (rund 65 Millionen Euro Jahresumsatz) wird seit dem 1. Februar mitgezählt.)
    Ingesamt wird der Reingewinn allerdings etwa auf der Höhe des letzten Jahres bleiben, so PC-Ware. Dies sei vor allem die negative Entwicklung bei gewissen Finanztransaktionen (Swap-Geschäften) zurückzuführen. Insgesamt musste PC-Ware beim Finanzergebnis 1,7 Millionen Euro Verlust einstecken.
    Anscheinend hatte man bei PC-Ware versucht, mit solchen Swap-Geschäften spekulativ etwas Zusatzeinkommen zu generieren. Jedenfalls lässt sich dies aus dem Versprechen ableiten, man wolle in Zukunft vom "Einsatz von Finanzderivaten, die nicht ausschließlich Sicherungszwecken dienen, Abstand nehmen." Alle bestehenden Positionen wurden aufgelöst.
    PC-Ware ist in der Schweiz als Mehrheitsbesitzer von Bison Systems sowie seit kurzem als Besitzer von Ravenholm Computing vertreten.
    (hjm)

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